Geschrieben am 25. September 2010 um 00:01 von Tobi
Ich war am 15. September bei einer Pressevorführung des Films the social network eingeladen und konnte den Film in der Originalfassung schon ein Mal schauen, der am 7. Oktober in die deutschen Kinos kommt (bereits am 1. Oktober in den USA). Ich möchte hier gern ein Paar Gedanken dazu loswerden. Im Wesentlichen behandelt der Film einerseits die Gründungsgeschichte von Facebook. Andererseits recht komplex, wer von dem Kuchen “Facebook” ein Stück abhaben wollte, weil er drei Zeilen Code dazu beigetragen hat oder die Idee vorher hatte. Im Laufe des Filmes tauchen also hier und da immer mal wieder neue Gestalten auf und was mir z.B. neu war, ist, dass Napster-Gründer Sean Parker am Anfang bei Facebook mit dabei war und auch heute noch Anteile hält. Von Freundschaft, Drogen, Sex, Unternehmergeist, Nerdcore und Unfairness gegenüber Freunden ist so ziemlich alles dabei.
Man sollte den Film jedoch aus vielerlei Gründen mit einer gewissen Distanz und Vorsicht betrachten.
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Geschrieben am 21. September 2010 um 18:44 von Tobi
Facebook erobert zunehmend das Web und entzieht dabei immer mehr existierenden Web-Diensten den Nährboden. In einigen Fällen ist absehbar, wohin die Entwicklung geht, manch anderer Service ist an Facebooks Macht, Nerd-Spielzeug zu Mainstream-Produkten zu machen, schon eingegangen.
Ein kleiner Exkurs, wohin die Entwicklung gehen kann.
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Geschrieben am 15. September 2010 um 22:43 von Tobi
Unsere Daten sind der Preis für die Nutzung vieler Angebote, die wir finanziell wohl nicht honorieren würden. Bei Facebook kocht die Debatte immer wieder aufs Neue hoch. Zugegebenermaßen, Facebook testet ziemlich dreist aus, wie weit man wann gehen kann. Die eigenen Grenzen und die Nerven der User werden immer wieder neu strapaziert. (Dazu gab es bei Mashable kürzlich auch eine schöne Infografik über die Fehltritte der letzten Jahre)
Und vermutlich wird Facebook in 2-3 Jahren Grenzen überschreiten können, die heute noch ein NoGo sind. Mit der technischen Weiterentwicklung entwickelt sich auch die Gesellschaft und die Wahrnehmung von Dingen wie Privatsphäre weiter. Auch, wenn ich niemals Mark Zuckerbergs “Public is the new Private” unterstützen würde, denke ich, dass wir hier einen neuen Schritt brauchen.
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Geschrieben in World Wide Web(chaos) | 1 Kommentar »
Geschrieben am 9. Juni 2010 um 21:59 von Tobi
Zeitraffer-Aufnahmen von Städten bzw. Stadtleben oder generell beeindruckenden Kulissen faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Ich könnte mir so einige immer wieder anschauen. Ich habe ein Paar sehr schöne Beispiele in verschiedenen Varianen aus meinen Bookmarks gekramt, um mal einen Artikel damit anzureichern.
Von Naturschauspielen, über das wilde Stadtleben, bis zu Just-For-Fun ist alles dabei.
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Geschrieben in Fundstücke | 1 Kommentar »
Geschrieben am 17. April 2010 um 17:31 von Tobi
Die re:publica 2010 ist gelaufen und was mir als Erstes auf der Zunge liegt, wenn man mich fragt wie es war, ist, die Weiterentwicklung der re:publica vom BarCamp XXL zu einem ernstzunehmenden Kongress auf hohem Niveau. Das spiegelt sich nicht nur in hochkarätigen Gästen wie Jeff Jarvis, Prof. Götz Werner oder Prof. Dr. Peter Kruse wieder, sondern vor allem auch im breiten Spektrum an angebotenen Panels.
War 2008 noch sehr technisch geprägt und sehr nerdig, so war 2009 schon etwas breiter aufgestellt, insbesondere mit etwas mehr Einblicken, die nicht nur technischer Natur sind. 2010 hat die re:publica nun aber von Technik, Wirtschaft, Psychologie, Verbraucherschutz bis hin zu Marketing und Sozialwissenschaften einiges zu bieten gehabt, das eines gemeinsam hatte: das Internet. Und nicht mehr nur noch die Bloglandschaft, die re:publica ist definitiv keine Blogger-Konferenz mehr, denn das wäre ein viel zu kleiner Teil des Internets, der hier abgedeckt würde. Man kann die re:publica guten Gewissens einen Internet-Kongress oder meinetwegen Social Media-Kongress nennen.
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Geschrieben in Mein Leben als Blogger, Berlin | 2 Kommentare »
Geschrieben am 13. April 2010 um 23:37 von Tobi
Die re:publica 2010 wird jetzt meine Dritte und ich bin gespannt, was mich dies Jahr erwartet. Dem Programm kann man schon entnehmen, dass die Veranstaltung gewaltig gewachsen ist und einen respektablen Niveauschub bekommen hat. Sehr viel mehr hochkarätige Sprecher aus aller Welt, die ihr Wissen teilen und Input streuen. 2009 war z.B. nur am ersten Tag Programm im Friedrichstadtpalast, dieses Jahr sind es gleich 2,5 Tage und dazu kommen noch der Quatsch Comedy Club und (meiner Meinung nach) auch längere Tage. Die re:publica ist im Umfang schön gewachsen. Sorgt direkt für Vorfreude.
Ganz besonders viel erhoffe ich mir von der Sub-Konferenz re:campaign. Über die Möglichkeiten, die das Internet so hergibt, brauch’ ich ja nun hoffentlich keine Worte mehr zu verlieren, wie man diese aber für Politik und auch PR allgemein nutzen kann, lässt sicher einige interessante Diskussionen zu. Außerdem fällt mir positiv auf, dass sich offenbar weniger nerdige Themen eingeschlichen haben, als im letzten Jahr. Dafür mehr wirtschaftliche Panels und Workshops aus Marketing- und PR-Sicht.
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Geschrieben in Mein Leben als Blogger | Keine Kommentare »
Geschrieben am 19. Januar 2010 um 23:40 von Tobi
Nachdem ich Foursquare lange nur beobachtet habe und mein Account stillstand, bin ich seit fast 2 Wochen intensiv dabei und nutze Foursquare täglich. Ich beobachte Foursquare schon seit einiger Zeit, konnte mich aber noch nicht so ganz begeistern. Das hat sich jetzt geändert, Foursquare hat mich schon ein wenig gepackt und macht spielerisch fast süchtig, aber dennoch stellen sich mir einige Fragen, insbesondere in Punkto Rentabilität und Werbenutzung, denen ich gern auf den Grund gehen möchte.
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Geschrieben in World Wide Web(chaos) | 4 Kommentare »
Geschrieben am 6. Januar 2010 um 21:53 von Tobi
Vor einigen Wochen gab es im Rahmen meines Studiums im Fach “Verkaufsförderung” am Rande mal die Diskussion, dass eine Marke irgendwann einen Stand erreicht, an dem sie nichts mehr erschüttern kann. Mein Dozent Mike Pickert nannte als Beispiel BMW und sprach davon, dass BMW in den Köpfen so etabliert ist, dass schlechte Pannen-Statistiken oder Rückrufaktionen am Image dieser Marke nicht kratzen können.
Ich persönlich sehe das anders. Ganz besonders am Beispiel der Deutschen Bahn bzw. insbesondere bei der Berliner S-Bahn. Seit mittlerweile über einem Jahr fallen immer wieder Züge aus und ganze Linien müssen gestrichen werden. Im vergangenen Sommer fuhren wochenlang keine S-Bahnen auf der Ost/West-Achse und während der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 herrschte Ausnahmezustand. Die S-Bahn bietet seit Monaten keinen uneingeschränkten Fahrbetrieb mehr an und die Fahrgäste können froh sein, wenn sie überhaupt noch in die überfüllten Züge passen.
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Geschrieben am 21. Oktober 2009 um 13:35 von Tobi
Nach dem Angriff auf das schülerVZ und dem Bekanntwerden weiterer Sicherheitslücken in den VZ-Netzwerken (ist ja schließlich der selbe Codemüll verdreifacht) geht ein großer Ruck durch die Medien, was die Sicherheit unserer Daten und Sensibilität im Umgang mit persönlichn Daten angeht. Insbesondere bei Schülern, denen das Bewusstsein für das Ausmaß ihres Handelns vielleicht noch nicht ganz klar ist, ja auch nicht unberechtigt.
Aber irgendwie geht die Debatte gerade in eine Richtung, die mir nicht gefällt. Hier werden als Beispiele angebliche Probleme bei Xing und Facebook genannt. Die Privatsphäre-Einstellungen von Xing bzw. Facebook sind sehr umfangreich und erlauben allerhand Einschränkungen, was man von den VZ’s nun wahrlich nicht behaupten kann.
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Geschrieben in Wie jetzt?, Gutgemeinte Ratschläge | 5 Kommentare »
Geschrieben am 5. Oktober 2009 um 21:53 von Tobi
Dass mit Michael Jackson einer der großartigsten Musiker aller Zeiten von uns gegangen ist, steht außer Frage und dass er Massen und Generationen bewegt und beeinflusst hat auch. Dass er aber auch nach seinem Ableben noch immer einen so großen Einfluss auf Menschen in aller Welt hat, ist sehr beeindruckend.
Die Berliner unter meinen Lesern haben ja vor einigen Wochen sicherlich den Flashmob mitbekommen, der durch Berlin gezogen ist. Es gab da einige weitere Flashmobs auf der Welt, von denen vielleicht nicht jeder was mitbekommen hat und deswegen möchte ich diese mal zusammenfassen. Der, meiner Meinung nach, mit Abstand bewegendste Flashmob wurde in Stockholm (Schweden) organisiert.
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