Der Hass auf teure Makler bei der Wohnungssuche hat ein Ende!
Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)
Geplanter Umzug + Keine Lust, irgendeinem Typen für eine nicht sichtbare Dienstleitung 2.000 EUR in die Hand zu drücken = Makler-Preisvergleich.de
So lautet meine einfache Milchmädchenrechnung zu einer wirklich guten Idee. Gerade Berlin und seine Szene-Bezirke Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Kreuzberg und auch Mitte sind gefundene Fressen für die Immobilienhaie dieser Welt. Immobilienhai ist in diesem Zusammenhang gleichbedeutend mit Immobilienmakler!
Als ich kürzlich nach einer 120m²-Dachgeschnosswohnung mit Dachterrasse gesucht habe, waren ja doch einige nette Hütten dabei, jedoch ging da nichts unter 2.000 EUR Provision. Sehr heftig. Für 1 x Tür aufschließen.
Aber dieser Überraschungsmoment und das prompte “Wie bitte? Ich habe gerade 2.000 EUR verstanden!” bekommt eine völlig neue Bedeutung, wenn der Makler erwidert “Ich habe auch 2.000 EUR gesagt.” Denn, demnächst startet mit Makler-Preisvergleich.de eine Plattform, auf der man sich als Wohnungssuchender bzw. Makler anmelden kann. Und mit diesem Preisvergleich im Hinterkopf, kann man viel aggressiver um die Provision feilschen. Schön!
Das Prinzip funktioniert recht einfach, man gibt in ein Formular seine relevaten Daten, wie Ort der Suche und Vergleichszeitraum ein, darauf hin melden sich (hoffentlich) interessierte Makler und nennen ihre Courtagevorstellungen. Makler die bereits erfolgreich Aufträge vermittelt haben, wurden von den Wohnungssuchenden (hoffentlich) gut bewertet und man kann eine Selektion nach seriösen Maklern durchführen. Das Bewertungssystem funktioniert ähnlich wie bei eBay, die Anzahl positiver Bewertungen werden addiert und hinter dem Mitgliedsnamen ausgegeben. Und das schöne, als Suchender ist man absolut anonym, bis zu dem Zeitpunkt an den man mit dem Makler in Kontakt tritt.
Als Preisvergleichsbeispiel wirbt Makler-Preisvergleich wie folgt:
Der Kunde hat von seinem ursprünglichen Makler eine Offerte mit einer Maklerprovision in Höhe von 6 % erhalten. Im Rahmen des Preisvergleichs erhält er von weiteren Maklern Angebote von 4,2 % bis 5,85 % des Immobilienwertes. Der Kunde entscheidet sich für Makler D, weil dieser bereits 22 positive Bewertungen erhalten hat. Statt 6 % zahlt er nun 4,2 % an Maklerprovision - bei einer Immobilie beispielsweise im Wert von 500.000 Euro beträgt die mögliche Ersparnis des Kunden 9.000,00 Euro.
Die Zielgruppe meines Blogs wird sicher (noch) nicht darüber nachdenken, sich für 500.000 EUR ein Haus zu kaufen, aber in für Berlin nicht unrealistischen Provisionsdimensionen können schon mal 50-100 EUR gespart werden, was ja auch nicht zu verachten ist. Wenn man denn auf Grund der Exklusivität von Wohnungen in gewissen Gegenden auf einen Makler angewiesen ist…
Eine weitere Rezensionen zum Thema:
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November 28th, 2007 at 17:16
ich auch
November 29th, 2007 at 10:29
Na fantastisch, dann kann ick ja bald mit der neuen Wohnungssuche beginnen.
Ach da fällt mir ein, was willst du in einer 120qm Dachgeschosswohnung? Du sollst kleine Schritte machen! Das heißt erstmal raus aus deinem, ähm, Bezirk!
November 29th, 2007 at 11:03
Pappalapapp. Wenn schon, denn schon.