Blogparade - trigami-Erfahrungsbericht
Blogparaden sind derzeit wieder hoch im Kurs, thematisch jedoch häufig ziemlich daneben. Aaaaber das ist vorbei. Ich wurde heute auf Baynado’s Blog auf die Blogparade von Sebamueller.net aufmerksam. Thema: Eure Erfahrungen mit trigami. Gern greife ich dieses Thema auf und beantworte die nachfolgenden 7 Fragen.
1. - Gehören bezahlte Beiträge in einen Blog?
Wieso nicht? trigami zahlt gutes Geld für gute Beiträge und da ich für meinen Beitrag ein angemessenes Honorar erhalte ist die Motivation, sich mit dem zu besprechenden Produkt zu befassen bzw. zu identifizieren doch viel größer, als würde ich dafür nichts bzw. sehr wenig erhalten. Deshalb “Ja, mit Einschränkung”, denn ich habe schon viele Rezensionen gelesen, die echt scheisse schlecht waren, weil die Blogger kaum auf die Thematik eingehen und quasi eine umformulierte Version der Auftragsbeschreibung veröffentlichen. In Blogs, deren Autoren also redaktionell eher untalentiert sind, sind die Rezensionen eher weniger schön und gehören dort nicht hin. Trotz der Bezahlung muss zum Produkt eine gewisse Distanz entstehen, sodass nicht der Eindruck entsteht, man wolle etwas schön reden bzw. extrem bewerben, diese Distanz fehlt häufig.
Welche Antwort, außer “Ja” erwartest Du eigentlich von trigami-Bloggern bei deinem trigami-Erfahrungsbericht?
2. - Wie viel Geld bekommst du pro geschriebene Rezension?
Bedingt durch Schwankungen des Technorati-Rankings, der Feedabonnenten und anderen Faktoren variiert auch der Preis für meinen Blog. Ich nenne ihn hier aber nicht.
3. - Was hältst du von dem neu eingeführten flexiblen Preissystem Trigamis?
Siehe hier. Ich bin zuversichtlich, obwohl es seitdem keine Zusagen auf Bewerbungen gab. Sondern nur Absagen bzw. keine Reaktion.
4. - Wie viel mühe gibst du dir bei Rezensionen?
Ich versuche nicht das Produkt schön zu reden, wenns doof ist, ich will aber auch niemandem in den Arsch treten, weil er das Recht auf eine gute Beleuchtung seines Produkts, bzw. seiner Dienstleistung hat. Das fehlt halt bei vielen, siehe Frage 1. Ich gebe mir schon sehr viel Mühe und in eine Rezension fließen locker 2 Stunden Zeit, plus X. Und es gehört auch ein wenig Recherchearbeit dazu, um über die Firma etwas herauszufinden, was vielleicht nicht auf deren Seite steht. Positives, wie negatives. Ich würde also schon “viel Mühe” sagen.
5. - Auf was achtest du bei deinen Bewerbungen auf Rezensionen?
Dass es a) Themen sind die mich interessieren und b) ob ich der Rezension überhaupt die richtige Zielgruppe schenken kann. Regional beschränkte Ausschreibungen erhalten beispielsweise keine Bewerbung. Es sei denn, ein Berliner Unternehmen würde eine Kampagne starten. Ich gehe aber schon bei der Bewerbung auf das Produkt ein, um dem Aufftraggeber zu zeigen, dass ich mich mit dem Produkt beschäftigen werde. Gelegentlich fließen auch berufliche Argumente ein, um zu signalisieren, welche Art von Feedback kommen wird, respektive um den hohen Preis zu rechtfertigen.
6. - Wurden deine Bewerbungen schon öfters abgelehnt weil dein Preis für eine Rezension zu hoch war?
Öfters nicht, aber es kam schon oft genug vor. “Bei zukünftiger Kampagne gerne” lese ich häufiger.
7. - Sind bezahlte Blogbeiträge die Haupteinnahmequelle deiner Seite?
Klar. Was soll das toppen? Ich habe zwar einen recht ansehnlichen Durchgangsverkehr durch die gängigen Suchmaschinen und dadurch auch um die 5-10 Klicks pro Tag auf die Werbebanner, aber reich wird man damit nicht unbedingt.



Januar 13th, 2008 at 19:52
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Januar 22nd, 2008 at 14:11
Blogparade: trigami auf den Zahn gefühlt…
Seba hat eine Blogparade gestartet - er möchte wissen, welche Erfahrungen trigami-Blogger bisher mit dem Schweizer Vermarkter gemacht haben und was die Schreiber von den neu eingeführten Features des Auktionssystems halten.
……
Februar 13th, 2008 at 18:29
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