In Zeiten der Globalisierung, Mindestlöhnen und unwirtschaftlichen Gehaltsforderungen von Gewerkschaftsvertretern, müssen B-Blogger wie ich, entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Sensationsgier zu stillen und wirtschaftlich bloggen zu können. Lange Zeit schob mir eine Schar an allgemeinen Frankfurtern und Deutschen aus dem Süden gute Stories vor. Jüngste Forderungen nach Mindestlöhnen machten diese bisherige Praxis nicht refinanzierbar, weshalb ich das Team hinter tobiwei.de neu aufstellen musste, um diesen Blog auch weiterhin wirtschaftlich am Markt positionieren zu können. Da Roberts Blogeinnahmen meine geringfügig übersteigen, kann er das heute vorgestellte Team hinter basicthinking tatkräftig finanziell motivieren, sodass ihm nur noch die Ehre des “Publish” zu steht. Immerhin. Bloggen leichtgemacht. Anlässlich dieser wirtschaftlich schwierigen Umgebung möchte ich mein Team heute vorstellen:
Da hätten wir zum Beispiel den Uwe. Uwe ist immer flott unterwegs und kann auf Grund von feinen Änderungen am Rollstuhlgetriebe und einer längeren Übersetzung der Drehzahl schneller fahren als Wolfgang Schäuble. Aber das nur am Rande. In seiner Freizeit hängt Uwe gern irgendwo rum und nennt mir ‘nette Orte, die man mal besucht haben sollte, welche ich dann natürlich nicht vorenthalte. Uwe ist, wie ich, AdSense-IV-Empfänger und schlaucht sich so durch den Tag. Schwindende Werbeeinnahmen reduzieren Uwes Möglichkeiten auf ein Minimum.
Wo Uwe rumhängt, liegt Günther nicht rum. Denn Günther ist mein Fachmann für public sleeping. Wir arbeiten gerade an public-sleeping.com und versuchen Touristen die Attraktivität von öffentlichen Schlafplätzen schmackhaft zu machen. Mit dem 1.4.2008 wurde die PublicSleeping GmbH gegründet, ich übernehme den Vorstandsvorsitzenden, während Günther als Public sleeping Scout unterwegs ist und Treppen, sowie Sitzbänke in Parks und auf Bahnhöfen untersucht und bewertet, erstelle ich Hochrechnungen für die Umsätze unserer Geschäftsidee. Die PublicSleeping GmbH wird im 2. Quartal 2008 voraussichtlich einen Gewinn von ca. 12,47 Millionen Euro vor Steuern machen. Da aber auch Günther, ähnlich wie den Kühen, die Zeitumstellung etwas auf die Eier geht, arbeitet er wenig effektiv. Ich denke bereits über seine Kündigung nach. Die Personalkosten könnten so um ca. 35% reduziert werden, durch den Anstieg der Aktienkurse ließen sich ca. 268% Umsatzsteigerung erwirtschaften.
Zum Erarbeiten meiner Berlin-Kolumnen wird mir Günther aber weiterhin zur Verfügung stehen, da ich ihm wöchentlich einen warmen Schlafplatz in meinem Keller anbiete.
So viel zum 1. April aus der Kategorie:

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