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Archiv für die Kategorie ‘Lesenswertes’

the social network - Filmkritik und meine Gedanken dazu

Samstag, September 25th, 2010

the social networkIch war am 15. September bei einer Pressevorführung des Films the social network eingeladen und konnte den Film in der Originalfassung schon ein Mal schauen, der am 7. Oktober in die deutschen Kinos kommt (bereits am 1. Oktober in den USA). Ich möchte hier gern ein Paar Gedanken dazu loswerden. Im Wesentlichen behandelt der Film einerseits die Gründungsgeschichte von Facebook. Andererseits recht komplex, wer von dem Kuchen “Facebook” ein Stück abhaben wollte, weil er drei Zeilen Code dazu beigetragen hat oder die Idee vorher hatte. Im Laufe des Filmes tauchen also hier und da immer mal wieder neue Gestalten auf und was mir z.B. neu war, ist, dass Napster-Gründer Sean Parker am Anfang bei Facebook mit dabei war und auch heute noch Anteile hält. Von Freundschaft, Drogen, Sex, Unternehmergeist, Nerdcore und Unfairness gegenüber Freunden ist so ziemlich alles dabei.

Man sollte den Film jedoch aus vielerlei Gründen mit einer gewissen Distanz und Vorsicht betrachten.

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Tobis Fallschirmsprung in Bildern

Samstag, Juni 28th, 2008

Tobi am SchirmWie ja bereits vor knapp 4 Wochen angekündigt, war ich kürzlich mit dem Markus in Fehrbellin Fallschirmspringen. Bei mir war’s ein Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk und bei Markus ein Jugendweihegeschenk, welches er bisher nie eingelöst hat.

Da wir das zusammen machen wollten, hat sich TAKE OFF-Fallschirmsport in Fehrbellin, nord-westlich von Berlin angeboten, da die meisten anderen Anbieter kleinere Flugzeuge haben bzw. zu wenig Personal anbieten, um mehrere Leute gleichzeitig einen Tandemsprung machen zu lassen. Dort gabs auch Kameramänner und so konnte man sich das bisschen Action auch auf Video festhalten lassen.

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Entsorgen Sie umgehend ihr NOKIA-Handy!

Freitag, Januar 18th, 2008

So, oder so ähnlich dürfte die Schlagzeile der übermorgen erscheinenden Bild am Sonntag aussehen, wenn die Redakteure dem Vorbild Deutschlands Politiker folgen.

Dass der finnische Handyhersteller gerade ein bisschen Alarm macht, bezüglich der hohen Produktionskosten sollte ja niemandem entgangen sein, aber, dass jetzt ausgerechnet deutsche Politiker anfangen einen auf NOKIA-Boykott zu machen, hätte ich nicht erwartet.

Da erkennt die Zeit heute als einzige Onlineplattform, wie albern das eigentlich ist und meldet:

Peter Struck schafft sein Nokia-Handy ab, Horst Seehofer tut es ihm gleich. Man könnte weinen über soviel Hilflosigkeit. Oder vor Wut schnauben wegen des Sarkasmus, den man vermuten könnte, liest man die Begründung des christsozialen Verbraucherministers: Er wolle dies aus Solidarität mit den Beschäftigten des vor der Schließung stehenden Bochumer Handy-Werks tun, sagt Seehofer. SPD-Fraktionschef Struck nennt die Werkschließung sogar eine “Riesensauerei”. Und was tun sie weiter? Nichts. Und ihre Handys sind ohnehin längst bezahlt.

Reuters legt nach und meldet:

Aus Protest will Verbraucherschutzminister Horst Seehofer sein Nokia-Handy zurückgeben. Ob dies möglich sei, prüfe sein Haus, sagte Seehofer.

Und auch Spiegel Online hat noch was zu sagen:

Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) folgte prompt dem Beispiel: Auf der Grünen Woche in Berlin präsentierte er sich am Freitag Handy-frei. “Aus Solidarität mit den Arbeitnehmern muss man solche Signale setzen”, sagte der CSU-Politiker.

In Folge dieser Debatte sah sich nun auch noch das Onlineportal von N.TV genötigt eine Umfrage zu starten, ob man aus Gründen der Solidarität mit den NOKIA-Mitarbeitern sein Handy wegwerfen solle, das Ergebnis liegt aktuell bei 80% die ihr Nokiahandy sofort im Klo versenken, bei 7.470 Stimmen. Na wer hätte das gedacht?

Dann werden ja morgen sicher wieder alle Mobilfunkshops in allen Einkaufszentren dermaßen Umsatz machen, dass SonyEricsson, Siemens und andere nahmhafte Handyhersteller in Lieferengpässe geraten und die Produktion nur mit neuem Personal aufrecht erhalten können, welches ja neuerdings in Bochum quasi auf der Straße liegt. Und das alles verdanken wir dem Engagement unserer handylosen Bundesminister, die offenbar vergessen, dass der Normaldeutsche keine 12.000 EUR im Monat überwiesen bekommt.

Berlin wird aufgemöbelt

Mittwoch, Dezember 12th, 2007

Im 5 Jahrestakt werden die Berliner Bezirke umgedreht und aufgemöbelt.

Erst war Kreuzberg dran, dann kam Mitte und jetzt passiert es in Friedrichshain.

Super formuliert:

Es ist wie eine Verfolgungsjagd in Zeitlupe. Erst erobern kreative Pioniere ein verwahrlostes Stadtviertel, weil es billig ist. Wenig später kommen die Clubs, dann die Boutiquen, dann die Menge. So wird Stadtteil für Stadtteil im Fünf-Jahres-Rhythmus aufgemöbelt - ein vollautomatisches Sanierungsprogramm, das zugleich dauernd neue Spannungsfelder garantiert.

Und nicht zu vergessen, ist ein Bezirk erstmal “saniert”, kommen die Ratten (Vermieter, Immobilienmakler, …) und drehen an der Geldschraube. 150 Jahre alte Häuser, fernab von fließend warm Wasser, geschweige denn dichten Fenstern und DSL-Verfügbarkeit sind plötzlich mehr wert, als ‘ne immerwarme Platte mit Fernwärme und ordentlicher Telekommunikationsanbindung. Verrückte Welt…

Den ganzen Artikel gibts bei SPIEGEL Online: Sexy, weil arm.

Bald leere Wolkenkratzer am Potsdamer Platz in Berlin?

Dienstag, Oktober 2nd, 2007

Ausverkauf am Potsdamer Platz” titelt SPIEGEL online heute.

Ist unser, erst vor 7 Jahren hoch gezogenes, neues, schickes Stadtzentrum bald menschenleer, eine Bürowüste sozusagen? Laut dem Artikel wurde bei der Weltfirma DaimlerChrysler bereits 2006 festgestellt, dass diese Gebäude nicht (mehr) betriebsnotwendig sind. Natürlich nicht! Waren sie das jemals? Aber man nannte es damals wohl eher prestigeträchtig, statt “nicht betriebsnotwendig”. Einer Veräußerung des DaimlerChrysler-Anwesens stehen wohl knapp 1,5 Milliarden EURO gegenüber. Für den Sonykomplex verspricht man sich immerhin 600 bis 700 Millionen EURO…

Alles eine Frage der Definition…

Trotzdem schade! Was für weniger liquide Firmen sollen denn dort bitte einziehen?

Auto fahren, statt Essen.

Samstag, September 29th, 2007

Auto fahren, oder was zwischen den Zähnen? Den persönlichen Luxus weiter anfeuern und Entwicklungsländern die Möglichkeit nach Wachstum versagen, oder Rückschritte machen?

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