Dass mit Michael Jackson einer der großartigsten Musiker aller Zeiten von uns gegangen ist, steht außer Frage und dass er Massen und Generationen bewegt und beeinflusst hat auch. Dass er aber auch nach seinem Ableben noch immer einen so großen Einfluss auf Menschen in aller Welt hat, ist sehr beeindruckend.
Die Berliner unter meinen Lesern haben ja vor einigen Wochen sicherlich den Flashmob mitbekommen, der durch Berlin gezogen ist. Es gab da einige weitere Flashmobs auf der Welt, von denen vielleicht nicht jeder was mitbekommen hat und deswegen möchte ich diese mal zusammenfassen. Der, meiner Meinung nach, mit Abstand bewegendste Flashmob wurde in Stockholm (Schweden) organisiert.
Nachdem Daniel im Dezember 2007 schon das Café Zapata im Tacheles und im Mai 2008 das Knaack gerockt hat, war gestern das White Trash dran. Und es war eine Premiere! Das Erste Mal wurde ein Konzert im Vorverkauf ausverkauft, wie mir Daniel später erzählte, sogar 10 Tage vorher schon. Wow! Für den nächsten Gig schauen wir also nach einer größeren Location… denn draußen standen welche, die traurig mit ihren “Suche Tickets”-Schildchen winkten…
Den kann ich mir heute leider nicht verkneifen, da ich beeindruckt bin, dass die (damals) 80 EUR teure Quattro-DVD-Box “Vaya con Tioz” diese Resonanz erhalten hat und noch vor Herbert Grönemeyer gelandet ist.
Die Böhsen Onkelz haben bei der gestrigen Echo-Preisverleihung im Berliner ICC den Echo in der Kategorie Musik-DVD-Produktion (national) erhalten.
Im Einklang mit allen Erwartungen, war von der Band niemand anwesend, ein Stellvertreter des ehemaligen Plattenlabels nahm den Echo entgegen. Für RTL Grund genug, diese Kategorie komplett aus der gestern ausgestrahlten Echo-Verleihung rauszuschneiden, um eventuelle Peinlichkeiten, gleich derer von Dirk Bach 2001 zu vermeiden.
Die Jungs fielen mehr als positiv auf und nach nicht als zu langem Suchen wurde man bei MySpace schnell fündig. Die Jungs rocken mit ihrer Band “Kings and Killers” am Samstag, den 26.01.2008 den Schokoladen. Ich hab’ diesbezüglich schon ‘nen Thread ins Forum gepackt und möchte Euch jetzt gern mobilisieren und animieren. Ich denke, ein Konzertbesuch würde sich durchaus lohnen, zumal sicherlich zu ‘nem recht schmalen Taler.
Aufmerksame Beobachter stellen sicher auch eine… gewisse “Ähnlichkeit” zu Foo Fighters-Covers fest, aber ein bisschen Inspiration gehört ja zur kreativen Phase dazu…
Die Foo Fighters sind aber immerhin sehr weit vorn dabei, bei deren MySpace-Freunden!
In Extremo (Berlin, Germany) hat sich beim Citadell-Music-Festival in Berlin als Haupt-Act angekündigt, im Gepäck The 69 Eyes (Helsinki, Finland) und Zeraphine (Berlin, Germany).
Natürlich haben wir uns den freudigen Abend nicht nehmen lassen, da In Extremo für mehr als Musik steht und die fette Show auf der Bühne längst bekannt ist.
Zeraphine hat recht soft eingestimmt und The 69 Eyes ging schon etwas rockiger zur Sache. Echt hörenswert die Jungs. Erstaunlicherweise sind die Finnländer auch der lebende Beweis dafür, dass der Drummer einer Band mal Aufmerksamkeit erregen kann, jemand der so rumzappelt, im Stehen rumtrommelt und alle anderen Bandkollegen in seine Einlagen involviert ist selten!
Nach einer ziemlich langen Umbauzeit und 3 Bier später, es war mittlerweile dunkler geworden, erhellte plötzlich zart rotes Licht die Bühne und Das Letzte Einhorn sang direkt los. Zwischendurch gab es ein bisschen Gerede und äußerst sehenswerte Einlagen. An Pyromaterial in Form von Stichflammen, die über die Bühnenhöhe hinaus schossen und einem netten Abschlussfeuerwerk wurde ebenfalls nicht gespart. Einen kleinen Einblick zum pyrotechnischen Aufwand gibts hier zu sehen:
Die Zitadelle in Berlin mit ihrem mitteralterlichen Flair war das perfekte Ambiente für den Folk-Rock von In Extremo. Es war ein schönes Konzert, wenn auch nicht ganz so rockig und brutal wie PRO PAIN im April im K17.
Wir hatten aber durchaus unseren Spaß, nicht zuletzt der doofen Blicke wegen, dass ich in der fast komplett schwarzen Menge in ‘nem gelben Shirt unterwegs war…
Da ich dazu genötigt wurde, bedanke ich mich an dieser Stelle zu tiefst bei Sabrina und Henrik für das zur Verfügung stellen von nach dem Aussortieren noch immerhin 5 Fotos. Ihr seid die geilsten!
Am 14.04.2007 war es soweit und wir fleißigen Konzertgänger mussten den Hardrockdurst ein wenig stillen. Da bot es sich nahezu an dem K17 in Berlin-Friedrichshain einen Besuch abzustatten, da sich PRO PAIN (New York, USA) angekündigt hat.Als Vorbands heizten Ultima Ratio Regis (Munich, Germany), Hemlock (Las Vegas, USA), Silent Overdrive (Heidelberg, Germany) gut ein, wobei Hemlock klar das Highlight war und richtig fett gerockt wurde. Silent Overdrive war dann eher was zum “wieder runterkommen” um auf den Haupt-Gig zu warten.
Nach kurzer Umbauzeit war es dann soweit und PRO PAIN stand auf der Bühne, keine Ansage, kein Intro, Licht aus und Action! 3 Songs wurden eiskalt durchgebrettert und dann schrie Sänger Gary nur kurz “Hello, we are fuckin’ PRO PAIN from fuckin’ New York” ins Mikro und stimmte den nächsten Song an. Ohne viel Theater und Gequatsche gings bretthart 2 Stunden voll durch!
Nach kurzer Verabschiedung und minutenlangen “PRO PAIN”-Rufen kamen die Jungs wieder auf die Bühne, rissen noch einen Song runter und präsentierten als Überraschungsgast den “W”, auch bekannt als Stephan Weidner. Seinerzeit Bassist bei den Böhse Onkelz, Texteschreiber und gelegentlich 2. Stimme im Background. PRO PAIN hat 2003 den Onkelz-Song “Terpentin” gecovert, aber bisher “nur” allein vorgetragen. Na ja, und wenn der W schon mal da ist, kann man doch gemeinsam mal eine kurze Einlage starten.
Ich war schnell. Ich war nicht sehr schnell aber ich war schnell genug um immerhin mit dem Handy einen Mitschnitt dieses denkwürdigen Moments zu schaffen. Das Video war direkt nachts nach dem Konzert bei youtube online und wurde binnen 3 Monaten fast 7.000 mal abgerufen. Und immerhin sprang der W direkt über mich, beim ersten und bei den Onkelz undenkbaren StageDiving-Versuch!
Selbstverständlich will ich das Video niemandem vorenthalten und deshalb kann man hier direkt auf PLAY drücken!
Als das Konzert dann endlich vorbei war (Jaaa, es war doch ziemlich heftig und ermüdend, bei der Pogolaune dieses Publikums!) haben wir noch relaxed ein Bier getrunken und mit den Jungs von PRO PAIN etwas SmallTalk betrieben, die Fotos dazu gibts in der nachfolgenden Fotogalerie vom Abend im K17! Ein Foto mit “dem W” konnte man auch noch ergattern und der Wert dieses Abends war abgerundet. Geile Scheisse!
Zusätzlich gibts einen sehr lesenswerten Artikel zum Konzert auf whiskey-soda.de!